Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen zu unseren Akustiklösungen

FAQ Bereich WB Akustik

Haben Sie Fragen zu ihrer Bestellung, zu unseren Produkten oder möchten sich ein wenig genauer über Raumakustik informieren?

Dann sind Sie hier richtig! In unserem FAQ-Bereich (Frequently Asked Questions) werden Ihnen die gängigsten Fragen zu unserem Angebot sowie spezielle Fragen zu Produkten und Dienstleistungen auf einen Blick beantwortet.

Zudem versuchen wir in regelmäßigen Abständen die wichtigsten und neuesten Fachbegriffe aus dem Themenfeld der Akustik genauer zu untersuchen und in einfachen Worten zusammenzufassen.

Sollte ihre Frage hier nicht beantwortet werden, so können Sie natürlich auch persönlich mit der WB Akustik GmbH in Kontakt treten. Gerne nehmen wir auch Anregungen für neue FAQ-Kategorien entgegen. Sprechen Sie uns einfach darauf an.


Das Wissen welche Deckenart Sie besitzen ist essentiell für die Montage Ihrer Deckensegel. Diese bestimmt neben der Traglast Ihrer Decke auch, mit welchem Montagezubehör die Akustikelemente befestigt werden müssen...

Die Stahlbetondecke

Die Stahlbetondecke besteht aus Beton und Bewehrungsstahl. Bewehrungsstahl erhöht die Zugfestigkeit. Stahlbeton ist der wichtigste Baustoff in Deutschland und die daraus gefertigte Decke ist die am häufigsten verwendete Deckenart beim Hausbau, weil sie für jeden Haustyp und jede Hausart geeignet ist. Vorteile der Stahlbetondecke sind ihre unvergleichliche Traglast, sie ist robust und hat eine hervorragende Schalldichte. Es ist eigentlich keine weitere Dämmung dadurch erforderlich. Bei Laminat oder Parkett ist es aber sinnvoll, eine zusätzliche Dämmung anzubringen, um den Schallschutz nochmals zu optimieren. Auf das Raumklima hat die Stahlbetondecke keinen Einfluss, da sie einfach zu dicht ist. Sie dämmt jedoch Raumwärme und –kälte in den verschiedenen Jahreszeiten sehr gut ein.

Die Verwendung findet meistens im Hausbau statt. Die Stahlbetondecke kann auch als Fertigteildecke auf Maß bestellt werden. Das hat den Vorteil, dass keine umständliche und aufwendige Deckenkonstruktion erforderlich ist. Es gibt ganze Balkendecken, die als Voll- oder Hohlplatten hergestellt werden. Dies kann in Normal- Leicht- oder Gasbeton erfolgen.

Die Steindecke

Bei diversen Deckenarten werden Steine verwendet. Am häufigsten kommen Steindecken in historischen Konstruktionen vor, die mithilfe von Stahl, Eisen oder Holz zu Flächentragwerken verbunden wurden.

Ein Beispiel hierfür ist die weit verbreitete Hohlsteindecke, welche den Vorteil bietet, dass sie auch ohne den Einsatz eines Krans eingesetzt werden kann. Die Elemente werden mithilfe von Gitterträgern gehalten und anschließend mit Beton zu einer ebenen Fläche verabreitet.

Ein zweites Beispiel für eine Steindecke ist die Ziegeldecke. Die Ziegeldecke ist von ihrer Machart der Hohlsteindecke sehr ähnlich. Unterscheiden kann man beide Konstruktionsformen nur anhand der eingelegten Deckenelemente, die in diesem Beispiel aus gebrannten Ziegeln aus Lehm oder Ton bestehen.

Das dritte Beispiel für eine Steindecke ist die Gewölbedecke, welche sich in Form von Tonnengewölben, Klostergewölben, Kreuzgratgewölben oder Kreuzrippengewölben in Kirchen, Palästen, Privathäusern und gerne in Kellern wiederfindet. Eine Gewölbedecke baut sich in der Regel nur eine Druckspannung auf, die als Drucklast und als Seitenlast auf das umgebende Mauerwerk übertragen wird. Deshalb müssen die umliegenden Wände neben dem Druck von oben auch die nach außen gerichteten Kräfte (Gewölbeschub) aushalten.

Die Holzbalkendecke

Eine Holzbalkendecke ist in der Bautechnik eine Geschossdecke (oder auch Flachdachdecke) mit tragenden Elementen aus Holz in Form von gesägten oder behauenen Balken. Die Balken liegen auf den Außenwänden und den tragenden Innenwänden oder auf speziellen Kragsteinen, die aus der Wand hervorragen.

Prinzipiell sind Holzbalkendecken insbesondere bei der Sanierung alter Bausubstanz im Hinblick auf die Erreichung aktueller brand- und schallschutztechnischer Forderungen problematisch. Denn neben dem hohen Arbeitsaufwand bei der Herstellung ist die Brennbarkeit von Holz hier mit in die Bewertung einzubeziehen.

Nachhaltigkeit und Verantwortung für die Umwelt

Erstens achtet der Hersteller Ecophon darauf, dass volle Transparenz bei seinen Produkten, in Hinblick auf deren Umweltauswirkungen gegeben ist. Zweitens werden sämtliche Maßnahmen ausgewiesen, welche zur Senkung der Umweltbelastung beitragen.

Alles für den Nachweis eines nahezu vollständig nachhaltigen Lebenszyklus der Ecophon Akustikprodukte.

 

Akustikdeckenplatten aus 70% aus recyceltem Glas und pflanzenbasiertem Bindemittel

Der verantwortungsvolle Umgang mit Rohstoffen zeichnet die Produkte der Marke Ecophon aus.  Ecophon ist branchenweit führend und verbessert sich stets in der belastungsfreien Verarbeitung und der Nutzung umweltfreundlicher Rohstoffe, da anstatt eines erdölbasiertem Klebers auf ein pflanzliches Bindemittel umgestellt wurde. Materialreste werden vom Hersteller zu Absorptionsmaterial verarbeitet anstatt auf dem Recyclinghof oder der Mülldeponie zu landen.

 

Recycling unterstützt den nachhaltig ausgelegten Produktlebenszyklus der Ecophon Produkte

Ecophon übernimmt die Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus der angebotenen Produkte. Durch ein eigens aufgesetztes Recyclingprogramm nimmt Ecophon in Zukunft sämtliche Glaswolle Produkte der dritten Generation zurück und verwertet sie zu EcoDrain, einem Drainagematerial welches in der Landwirtschaft genutzt wird um den Wasserablauf auf großen Ackerflächen zu unterstützen.

Umweltverträgliche Ware

Lärm ist nicht gleich Lärm

Lärm ist eine subjektive Empfindung und hängt Individuell und verschieden von der Person, der Stimmungslage, der körperlichen Verfassung und der persönlichen Einstellung ab. Lärm sind unerwünschte Geräusche und die Wahrnehmung von Lärm beginnt oftmals erst dann, wenn er anfängt zu stören und zu Beeinträchtigung führt. Hierzu zählen unter anderem erhöhte Unfallgefahren und bei andauerndem Lärm auch Gesundheitsschäden.

Gesundheitsschäden durch Lärm - Lärmschwerhörigkeit

Gerade Lärm am Arbeitsplatz kann zu Lärmschwerhörigkeit führen. Etwa Fünf Millionen Menschen arbeiten in Berufen, wo das Risiko einer Lärmschwerhörigkeit steigt. Die Aufgabe der Haarzellen ist es, im Innenohr Schallwellen in elektronische Signale umzuwandeln und diese Informationen an das Gehirn weiterzugeben. Die Haarzellen können sich nicht mehr normalisieren, sodass der entstandene Schaden im Zuge einer Lärmschwerhörigkeit nicht rückgängig gemacht werden kann.

Richtlinien und Verordnungen zum Schutz vor Lärm

Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung hat daher eine Grenze festgelegt um Arbeitnehmer vor Lärm zu schützten. Die Grenze liegt bei 80 dB(A) und wird diese überschritten, so ist der Arbeitgeber verpflichtet seinen Arbeitnehmern einen Hörschutz zur Verfügung zu stellen oder mithilfe akustischer Maßnahmen, die Einhaltung der Verordnung sicherzustellen.

Gesundheit und Lärm

Folgen von Lärm auf den Menschen

Lärm kann zu Kommunikations-, Lern- und Konzentrationsstörungen führen. Erhöhter Bluthochdruck- und Herzinfarktrisiko können durch den, durch Lärm erhöhten Stress, schneller auftreten und die Belastung des Gehörs durch Lärm führt zu Gehörschäden, Hörermüdung und Tinitus. Es ist jedoch nicht allein die Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit welche sich auf den Menschen auswirkt, sondern gerade Nebeneffekte wie die Veränderung im sozialen Verhalten, zum Beispiel durch erhöhte Aggressivität schaden sowohl der Person die dem Lärm ausgesetzt ist, als auch seinen Mitmenschen.

Lärm vermindern durch Deckensegel, Akustikdecken und Wandabsorber

Lärm kann durch Akustikelemente verringert werden. Durch Deckensegel, Akustikdecken und Wandabsorber wird der Lärm beispielsweise am Arbeitsplatz deutlich verringert. Sie absorbieren den Schall im Raum und sorgen für ein angenehmes Arbeiten bei ruhiger Atmosphäre.