Frag den Meister - Tipps und Tricks zur Montage von Akustikdecken mit Unterkonstruktion

Was ist bei der Montage von Akustikdecken mit Unterkonstruktion zu beachten?

Mit unserem Komplettsystem Ecophon Avantage A und der dazugehörigen abgestimmten Unterkonstruktion erhalten Sie eine gute Akustikdecke, die die wesentlichen Anforderungen an Akustik, Feuchtigkeitsbeständikeit und Stabilität vereinigt und durch ihr hochwertiges Design bei einem attraktiven Preis überzeugt. Das System Avantage A verfügt über eine sichtbare Unterkonstruktion, die eine einfache Demontage der Akustikplatten ermöglicht.

Unsere Akustikdeckenplatten bestehen zu mehr als 70% aus recyceltem Glas und enthalten nur pflanzenbasierte Bindemittel, wobei die sichtbare Oberfläche aus einem weiß eingefärbten Flies besteht. Die Rückseite der Absorber ist mit einem ungefärbten Flies versehen. Die Kanten sind unbehandelt. Das System Avantage A ist in den Modulmaßen 625x625x15mm und 1250x625x15mm lieferbar. Das Gesamtgewicht beträgt ca. 2,5kg/m².

Tipps vom Trockenbau Meisterbetrieb

Welche Verpackungsgrößen und Montagesets brauche ich zum Montieren der Akustikdecke?

Um die gewünschte Qualität zu erzielen, müssen Platten in Kombination mit der gelieferten Unterkonstruktion und Zubehör montiert werden. Verpackungseinheiten entnehmen sie bitte unserem Shopsystem. Wir berechnen Ihnen auf Wunsch gerne den notwendigen Materialbedarf und stellen Ihre baustoffbezogenen Listen zusammen. Nutzen Sie hierzu einfach unser Kontaktformular und wir werden uns zeitnah bei Ihnen melden.

Was ist nach der Anlieferung ihrer Deckenplatten zu beachten?

Nach Anlieferung der verpackten Deckenplatten und des Zubehörs die Pakete trocken, frostfrei und flach lagern. Bitte prüfen Sie vor Beginn der Arbeiten, ob die Deckenplatten beschädigt sind und ob das Zubehörmaterial vollständig vorhanden ist.

Der Einbau von Deckensegeln, Wandabsorbern und Akustikdecken ist erst nach Beendigung der Putz- und Estricharbeiten durchzuführen. Der Raum muss sich in einem trockenen Zustand befinden. Fenster und Türen müssen eingebaut sein, damit die entsprechende Luftfeuchtigkeit eine fachliche Verlegung zulässt. Als Kennwert gilt eine relative Luftfeuchtigkeit von <70% RH, bei einer Bezugstemperatur von 25°C.

Akustikdecken müssen geplant werden. Alle planungsrelevanten Aspekte z.B. die Ermittlung von Taupunkttemperaturen, Lüftungsquerschnitten, Luftwechselraten, Anordnung von Dampfbremsen, Luftdichtigkeit, Kondensatbildungen, Brandschutzanforderungen und Auflagen aus dem Baurecht müssen durch den Fachplaner berücksichtigt werden. Wir übernehmen keine Verantwortung hinsichtlich der Anwendung bauphysikalischer, brandschutztechnischer Forderungen und eventuell einzuhaltender Wärmeschutznachweise. Dies ist den entsprechenden Fachplanern vorbehalten.

Meistertipp – Wichtige Hinweise zur Montage von Akustikdecken mit sichtbarer Unterkonstruktion und herausnehmbaren Deckenplatten

Die Montage ist durch einen Fachverleger oder unsere Montageteams durchzuführen. Die Fachverleger sind in der Verlegung von Akustikdecken geschult und mit den entsprechenden Arbeitsschritten vertraut. Die entsprechenden Montageanleitungen, Montageskizze und Produkthinweise sind auf unserer Seite im Internet verfügbar.

Deckensysteme werden in Trockenbauweise für den Innenausbau erstellt. Die entsprechenden Regelungen und DIN-Normen für die Montage von Akustikdecken sind anzuwenden. Bitte informieren Sie sich vor Ausführung in dem zur Verfügung stehenden technischen Merkblättern, der Montageskizze und den Montagevideos.

Wir empfehlen die Verlegung ausschließlich durch Fachbetriebe oder unsere Servicepartner.

Bei der Auswahl eines Deckensystems oder Schallschutzelementen muss bei der Auswahl stets auf die Temperaturbedingungen und die Luftfeuchtigkeit in den auszustattenden Räumen geachtet werden. Bitte beachten Sie hier die Informationsseite „Klimaeinfluss“.

Wir empfehlen vor Beginn der Bohrarbeiten sämtliche nötigen Abhängepunkte an der Rohdecke mit einem Bleistift anzuzeichnen. Hierfür geeignet sind entsprechende Lasergeräte, Schnüre oder die Einmessung mit einem Gliedermaßstab. Beachten Sie bitte unbedingt vor dem Erstellen der Bohrlöcher die nötige Bohrlochstärke und die entsprechende Anschlagtiefe einzustellen. Stellen Sie sicher, dass z.B. keine Elektro-, Abwasser-, Wasser- oder Stahlteile der Deckenbewehrung im Bereich des zu erstellenden Bohrlochs vorhanden sind, um Beschädigungen auszuschließen. Hier könnten Revisionszeichnungen und eventuell auch geeignete Sondierungsgeräte behilflich sein.

Haftungsausschluss

Der Besteller kann über die ihm in diesen Bestimmungen zugestandenen Ansprüche hinaus keine Ersatzansprüche, insbesondere keine Ansprüche auf Schadensersatz, auch nicht aus außervertraglicher Handlung oder sonstiger Rechte wegen etwaiger Nachteile, die mit der Montage zusammenhängen, gegen den Lieferer geltend machen, gleichgültig auf welchen Rechtsgrundlagen er sich beruft. Dieser Haftungsausschluss gilt auch bei grober Fahrlässigkeit. Der Ersatz von reinen Vermögensschäden d.h. von Montagefirmen oder Verschiebung der Fertigstellung oder entgangenem Gewinn, wird durch die allgemeinen Grundsätze von Treu und Glauben, etwa in den Fällen der Unverhältnismäßigkeit zwischen Höhe des Montagepreises und Schadenshöhe, begrenzt. Der Haftungsausschluss gilt ferner nicht in den Fällen, in denen nach Produkthaftungsgesetz bei Fehlern der Montage für Personenschäden oder Sachschäden an privat genutzten Gegenständen gehaftet wird. Er gilt auch nicht bei Fehlen von Eigenschaften, die ausdrücklich zugesichert sind, wenn die Zusicherung gerade bezweckt hat, den Besteller gegen Schäden, die nicht am montierten Gegenstand selbst entstanden sind, abzusichern.

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